Archiv | 10. August 2012
Es geht nicht um Religion, es geht um die Kinder
In der Beschneidungsdebatte wird von uns Kritikern des Rituals oft das Argument von der Religionsfreiheit der Kinder angeführt:
„Die Kinder sollen später ihre Religion selbst bestimmen dürfen. Sie dürfen daher nicht religiös markiert werden.“
Das ist nicht etwa falsch, und es gibt sicher sehr gute Gründe für diesen Standpunkt. Aber wir sollten das Argument nicht sehr stark machen, denn es ist eigentlich schwach. Wir sollten darauf bestehen, dass nicht etwa Religion das Thema ist, sondern der Schutz der Kinder vor Gewalt.



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