Tag-Archiv | Beschneidung

Das obszöne Tagebuch der Anne Frank


„Das Tagebuch der Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.“ So steht es auf dem Buchrücken meiner einfachen Taschenbuchausgabe. Jetzt wurde bekannt, dass eine besorgte Mutter in den USA Anne Franks Werk „pornografisch“ findet.  Lies mehr …

Politisch korrekt und moralisch orientierungslos


Die politische Korrektheit ist kein Instrument der Erkenntnis, sondern dient der Meinungspflege innerhalb einer Gruppe. Da sie aber die Tabuisierung auch wissenschaftlicher Hypothesen fordert, ist sie ebenso wie Religion und Esoterik der natürliche Gegner einer jeden skeptisch-säkularen Bewegung. Sollte man meinen.

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Meinungspflege politische Korrektheit: Social Grooming für Affen ohne Fell. Foto: Muhammad Mahdi Karim, Licence: GNUFDL, Version 1.2

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Na gut, dann bin ich eben „Antisemit“


Der Vorwurf des Antisemitismus verliert in Deutschland seinen Schrecken. Das ist eine Katastrophe. Denn echte Antisemiten gibt es nach wie vor, auch in Deutschland. Aber der Begriff trifft sie nicht mehr so wie noch vor einigen Monaten. Denn wenn jeder „Antisemit“ genannt wird, der den Vorrang rechtsstaatlicher Prinzipien vor religiösen Geboten fordert, sind auf einmal nicht mehr nur 10-20%, sondern 70% der Deutschen Antisemiten. Lies mehr …

Würden Sie Ihrem Gott Ihr Kind opfern?


Religiöse Zumutungen sind nicht so harmlos, wie es in der Debatte um Zwangsbeschneidungen ständig behauptet wird und wie es religiöse Nostalgiker gern hätten. Der Preis für eine religiöse Moral ist hoch.

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Eine kulturelle Revolution braucht kein Gesetz


Der deutsche Gesetzgeber wird die Beschneidung legalisieren. Damit ist die Amputation der männlichen Vorhaut die einzige Form physischer Gewalt gegen Kinder, die im 21. Jahrhundert in Deutschland ausdrücklich zugelassen wird. Die Debatte wird das Gesetz allerdings nicht beenden, denn es stellt sich gegen einen mächtigen Menschheitstrend, gegen den es aber letzten Endes machtlos ist. Lies mehr …

PID – die religiöse Indikation


Bei Facebook war zu folgendem Bild der Kommentar zu lesen: „Bringt sie bloß nicht auf Ideen!“ Mich hat das Bild allerdings auf eine Idee für eine kleine Science-Fiction-Geschichte gebracht. Dass daraus einmal Science werden könnte, ist aber unwahrscheinlich. Allerdings dürften die Hürden weniger wissenschaftlicher oder technologischer, als vielmehr sozialer, oder genauer: religiöser Natur sein. 

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Beschneidung im Hinterhof: Legalize it?!


Wenn die Beschneidung verboten wird, dann schlägt die Stunde der Barbiere und Metzgergesellen. Denn wenn die Eltern in die Illegalität getrieben werden, bleibt ihnen keine Wahl. Dann müssen sie ihre Kinder den ungewaschenen Händen dubioser Gestalten im Hinterhof ausliefern. Dort kann von angemessener Betäubung oder Hygiene keine Rede sein. Wenn wir das nicht wollen, dann müssen wir der Legalisierung zustimmen. So lautet das Hinterhof-Argument. Lies mehr …

Säkulare Juden, empört Euch!


Das geplante Beschneidungsgesetz ist ein Sondergesetz für Juden. Zwar entspringt es keiner antisemitischen, sondern einer philosemitischen Intention. Trotzdem grenzt es jüdische Bürger aus und stellt eine enorme Beleidigung für sie dar. Vor allem sie selbst sollten sich daher dagegen empören.

Der jüdische Regisseur Eliyahu Ungar-Sargon („Cut. Slicing through the Myths of Circumcision“) protestiert hier in Gebetskleidung gegen die beschneidungsfreundliche US-amerikanische Kinderärztevereinigung AAP

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Sollten wir Kinder wie Menschen behandeln?


Wie bitte? Welch eine absurde Frage, wird wahrscheinlich Ihre erste Reaktion sein. Natürlich sollten wir das! Auf jeden Fall sollten wir sie ebenso gut schützen wie Erwachsene, wenn nicht sogar besser. Tatsächlich schützen wir allerdings erwachsene Menschen besser als Kinder.

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Bleibt bei der eigenen Sache!


Dieser Artikel ist zuerst auf der Seite der Zeitschrift diesseits erschienen. Er ist eine Antwort auf den Kommentar von Sigrun Stoellger und Holger Fehmel, Die Beschneidungsdebatte – Eine Kritik in eigener Sache, in dem sie die Beschneidungsgegner zu einem gemäßigten Ton und zu mehr Besonnenheit aufgerufen haben.

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