Religion für Ungläubige?
Alain de Botton schlägt in seinem Buch Religion für Atheisten vor, dass sich Ungläubige an den Religionen orientieren sollten. Sie sollten genau hinschauen, wie Religionen Macht ausüben, Gemeinschaften bilden und ihre Botschaften platzieren. Warum nicht von ihnen lernen? Lies mehr …
Vom Hoerster zum Paulus

Die Piusbrüder, kath.net, das Bistum Regensburg etc. bejubeln dieser Tage den Abfall des bislang religionskritischen Philosophen Norbert Hoerster vom Unglauben, zumindest seinen Austritt aus der Giordano Bruno Stiftung. Sie feiern die Neuauflage der Geschichte der Bekehrung des Saulus zum Paulus, der von den Gründen seiner Bekehrung in der FAZ Zeugnis ablegt. Nein, er bezweifelt nicht die Evolutionstheorie. Er bezweifelt bloß, dass sie den Gottesglauben widerlege. Und nein, er hat nicht den Primat des Papstes in Fragen der Philosophie und Politik anerkannt. Er meint bloß, man müsse Kritik am Papst zunächst philosophisch abwägen und gewissenhaft durchdenken. (Der Papst bedankt sich damit, dass er Atheisten – wie Hoerster – für den Holocaust und so gut wie alle anderen Verbrechen und Übel der Welt verantwortlich macht.) Lies mehr …
Krankheit ins Weltkulturerbe?
Der Weg zur Menschenverachtung ist gepflastert mit guten Absichten und hehren Prinzipien.
Die Grünen sind die Partei des Artenschutzes, jetzt erfahren wir, dass sich dieser Schutz in der grünen Lesart auch auf Krankheiten erstreckt.
Im Zusammenhang mit der Verleihung des Ethik-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an Peter Singer hat Michael Schmidt-Salomon geschrieben, dass kranke und behinderte Menschen mit allen Mitteln zu fördern seien, nicht aber Krankheit und Behinderung. Anscheinend hat er damit nicht einfach nur eine Selbstverständlichkeit klargestellt. Kaum zu glauben, aber es ist möglich, dies anders zu sehen.


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