Tag-Archiv | Mutter Teresa

Krankheit ins Weltkulturerbe?

Der Weg zur Menschenverachtung ist gepflastert mit guten Absichten und hehren Prinzipien.

Die Grünen sind die Partei des Artenschutzes, jetzt erfahren wir, dass sich dieser Schutz in der grünen Lesart auch auf Krankheiten erstreckt.

Im Zusammenhang mit der Verleihung des Ethik-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an Peter Singer hat Michael Schmidt-Salomon geschrieben, dass kranke und behinderte Menschen mit allen Mitteln zu fördern seien, nicht aber Krankheit und Behinderung. Anscheinend hat er damit nicht einfach nur eine Selbstverständlichkeit klargestellt. Kaum zu glauben, aber es ist möglich, dies anders zu sehen.

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Frohe Botschaft

Das Evangelium ist die frohe Botschaft. Sie bringt den Leuten Freude. Alle freuen sich, wenn sie die Botschaft hören. Aber was macht sie eigentlich so froh? Wir müssen uns einen Horrorfilm mit Happy End vorstellen, von dem wir nur die letzten fünf Minuten sehen. Wir begreifen, dass hier furchtbare Dinge geschehen sind, aber jetzt naht die Rettung. Viele Nebenfiguren sind tot, zerfetzt, zerstückelt, pulverisiert oder gefressen, aber jetzt naht die Rettung. In einer solchen Situation herrscht Freude unter den Überlebenden.

Das Christentum basiert auf einer zutiefst inhumanen Anthropologie. Es funktioniert nur vor dem Hintergrund der Idee der Erbsünde, der Idee also, nach der jeder Mensch sündig geboren wird. Das klingt nur harmlos, weil wir uns daran gewöhnt haben. Aber die Sünde durch Geburt ist das Merkmal des wohl pessimistischsten Menschenbildes, das sich denken lässt. Lies mehr …

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