Tag-Archiv | Norbert Hoerster

Religion für Ungläubige?


Alain de Botton schlägt in seinem Buch Religion für Atheisten vor, dass sich Ungläubige an den Religionen orientieren sollten. Sie sollten genau hinschauen, wie Religionen Macht ausüben, Gemeinschaften bilden und ihre Botschaften platzieren. Warum nicht von ihnen lernen? Lies mehr …

Vom Hoerster zum Paulus



Die Piusbrüder, kath.net, das Bistum Regensburg etc. bejubeln dieser Tage den Abfall des bislang religionskritischen Philosophen Norbert Hoerster vom Unglauben, zumindest seinen Austritt aus der Giordano Bruno Stiftung. Sie feiern die Neuauflage der Geschichte der Bekehrung des Saulus zum Paulus, der von den Gründen seiner Bekehrung in der FAZ Zeugnis ablegt. Nein, er bezweifelt nicht die Evolutionstheorie. Er bezweifelt bloß, dass sie den Gottesglauben widerlege. Und nein, er hat nicht den Primat des Papstes in Fragen der Philosophie und Politik anerkannt. Er meint bloß, man müsse Kritik am Papst zunächst philosophisch abwägen und gewissenhaft durchdenken. (Der Papst bedankt sich damit, dass er Atheisten – wie Hoerster – für den Holocaust und so gut wie alle anderen Verbrechen und Übel der Welt verantwortlich macht.) Lies mehr …

Krieg den Menschenrechten


Der Text, um den es in diesem Posting geht, erschien mir wundersamerweise als Dokument vom Oktober 2007 aus den Tiefen Facebooks, und belegt auf kaum zu überbietende Art und Weise die These, dass sich die Religion, hier namentlich der Katholizismus, mit der Moderne und insbesondere mit dem ethischen Ausdruck der Moderne, den Menschenrechten, nicht verträgt. Der Artikel von “Herzog von Oldenburg” findet starke Worte und atmet den Geist des Antimodernisteneids. Mag sein, dass er satirisch gemeint war (ich glaube es nicht), aber mit der Übernahme durch die garantiert satirefreie Website Kath.net hat dieser Standpunkt die höheren Weihen erhalten.

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