Vom Hoerster zum Paulus

Die Piusbrüder, kath.net, das Bistum Regensburg etc. bejubeln dieser Tage den Abfall des bislang religionskritischen Philosophen Norbert Hoerster vom Unglauben, zumindest seinen Austritt aus der Giordano Bruno Stiftung. Sie feiern die Neuauflage der Geschichte der Bekehrung des Saulus zum Paulus, der von den Gründen seiner Bekehrung in der FAZ Zeugnis ablegt. Nein, er bezweifelt nicht die Evolutionstheorie. Er bezweifelt bloß, dass sie den Gottesglauben widerlege. Und nein, er hat nicht den Primat des Papstes in Fragen der Philosophie und Politik anerkannt. Er meint bloß, man müsse Kritik am Papst zunächst philosophisch abwägen und gewissenhaft durchdenken. (Der Papst bedankt sich damit, dass er Atheisten – wie Hoerster – für den Holocaust und so gut wie alle anderen Verbrechen und Übel der Welt verantwortlich macht.) Lies mehr …
Macht uns Hawking kleiner und unbedeutender?
“Mir persönlich wäre eine einfache Antwort wie z.B. “42″ doch lieber gewesen, denn nur, weil wir jetzt wissen, was wir wissen, nämlich, dass das Universum sehr wohl einfach so aus sich selbst heraus entstanden sein kann, ohne dass irgendetwas oder irdendwer eine Initialzündung gegeben hat, fühlen wir uns noch immer klein und unbedeutend, nachts, draußen bei einem Blick in den Himmel. Naja, oder vielleicht sogar noch ein bisschen kleiner und unbedeutender.”

So endet diese ansonsten sehr schöne und gelungene Vorstellung des Buches von Hawking und Mlodinow. Lies mehr …


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