Giordano Bruno Stiftung

Ein schon zwei Jahre altes Porträt der Giordano Bruno Stiftung von Ricarda Hinz.

Es ist wohltuend und tröstlich, so viele sympathische Leute mit grundvernüftigen Ansichten zusammen zu sehen. Die meisten dieser Statements sind nicht originell, sondern fassen prägnant Selbstverständliches zusammen. Aber sie stehen in deutlicher Diskrepanz zu unserer Mainstream-Kultur, die gerade anscheinend in die entgegengesetzte Richtung driftet. Die Mikrofone stehen für jeden bereit, der religiöse Gewissheiten feilzubieten hat. Die Bestsellertische biegen sich unter Vampirschmonzetten, Meditationsanleitungen, Wallfahrtsberichten und Esoterik-Fibeln. Auf den Boulevard-Kanälen werden Geister angerufen und Löffel verbogen. In den Talkshows sitzen inzwischen neben den üblichen unvermeidlichen Prälaten auch pausbäckige Islam-Konvertiten, die offensiv ihre Scharia-Fantasien predigen, ohne dass ihnen jemand gebührend über den Mund fahren würde.

Gäbe es diese Giordano Bruno Stiftung noch nicht, so müsste man sie schleunigst gründen.

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Harald Stücker

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