Säkulare Juden, empört Euch!

Das geplante Beschneidungsgesetz ist ein Sondergesetz für Juden. Zwar entspringt es keiner antisemitischen, sondern einer philosemitischen Intention. Trotzdem grenzt es jüdische Bürger aus und stellt eine enorme Beleidigung für sie dar. Vor allem sie selbst sollten sich daher dagegen empören.

Der jüdische Regisseur Eliyahu Ungar-Sargon („Cut. Slicing through the Myths of Circumcision“) protestiert hier in Gebetskleidung gegen die beschneidungsfreundliche US-amerikanische Kinderärztevereinigung AAP

Oberflächlich betrachtet mag das Beschneidungsgesetz für Juden positiv sein. Offenbar wurden all ihre Forderungen erfüllt. Aber es profitieren nicht alle, sondern nur die orthodoxen und ultra-orthodoxen Juden von dem Gesetz. Die sind weltweit in der Minderheit, sogar in Israel bringen sie es auf gerade mal 17%. In Deutschland wird momentan von den besonders lautstarken Orthodoxen, aber auch von der Politik insgesamt, der Eindruck erweckt, als seien alle Juden tief religiös, als würden sich alle in der Frage der Beschneidung in einem Befehlsnotstand gegenüber ihrem Gott wähnen. Natürlich gibt es diese Leute, und sie haben wie alle Ultrareligiösen den Drang, für alle sprechen zu wollen. Aber es gibt auch sehr besonnene Stimmen, die in dieser Debatte durchaus auch eine Chance für die Juden selbst sehen. Es gibt auch liberale, säkular-humanistische, ja sogar atheistische Strömungen im Judentum, die durch die Debatte gestärkt werden.

Der Philosemitismus ist nur eine höfliche Variante des Antisemitismus. Beide betrachten Juden nicht als ganz normale Mitbürger mit allen Rechten und Pflichten. Der eine will sie ausgrenzen, indem er ihnen Rechte nimmt, der andere grenzt sie aus, vielleicht ohne es zu wollen, indem er ihnen Sonderrechte einräumt.

Die Phrase „Sondergesetz für Juden“ klingt genau so hässlich, wie sie klingen soll. Die Sondergesetze der Nazis waren antisemitisch. Dieses Gesetz ist vordergründig philosemitisch, aber wenn wir genauer hinschauen, sehen wir seine antisemitische Fratze. Denn die Mohel-Klausel, die es erlaubt, dass Laien medizinisch unnötige Operationen an Säuglingen vornehmen, ist ein Zugeständnis, dass knapp 80 Jahre nach den Nürnberger Rassegesetzen ohne diese nicht denkbar wäre. Vor dem Naziterror wollten viele Juden nichts Besonderes sein, sondern einfach nur Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten wie alle anderen. Heute wollen viele das wieder. Dieses Gesetz soll offiziell dafür sorgen, dass „jüdisches Leben in Deutschland möglich bleibt“. Aber wenn dafür ein Gesetz notwendig ist, das unsere Grundrechte aushöhlt, das derart quer zu unserer Rechtsordnung steht wie der geplante § 1631d BGB, dann heißt das für Juden doch wieder nur:

Ihr gehört nicht hierher! Aber Ihr dürft auch nicht gehen. Das können wir uns vor der Welt nicht leisten. Daher machen wir jetzt ein Gesetz extra für Euch.

Wir grenzen Bürger aus, wenn wir ihnen nicht zutrauen, Mittel und Wege zu finden, eine rituelle Realität an aktuelle ethische und rechtliche Standards anzupassen. Wir beleidigen sie damit. Ja, ethische Standards ändern sich, sie entwickeln sich weiter! Gerade Menschen, die öfter in der Bibel lesen, sollten das bemerken. Und dass sich unsere Ethik immer weiter entwickelt, dass wir immer moralischer miteinander – und mit unseren Kindern – umgehen, haben wir auch und vor allem jüdischen Einflüssen zu verdanken.

Moralischer Fortschritt ist nicht etwa der Erfolg einer bestimmten philosophischen Schule, einer politischen Ideologie, und schon gar nicht einer Religion. Er ist im Gegenteil eine Folge der Säkularisierung, des schwindenden Einflusses der Religionen. Denn moralischer Fortschritt findet statt, wenn wir dem Einzelnen einen höheren Wert als der Gemeinschaft zugestehen, wenn wir Bildung und Leistung höher gewichten als Gehorsam und Frömmigkeit.

Malala wollte Bildung. Dafür wurde sie von den Taliban niedergeschossen.

Der moralische Fortschritt ist eine Folge des wissenschaftlichen Fortschritts. Er wird auch begünstigt durch den Welthandel, die Weltwirtschaft, den Trend zur Globalisierung, den Trend zur Verstädterung, den Trend weg vom Dorf in die Metropolis. Er ist kosmopolitisch. Mit anderen Worten: Er ist jüdisch!

Proportional gesehen sind die meisten Nobelpreisträger jüdisch. Auch Handel, Wirtschaft, Kapitalismus und Globalisierung gelten seit jeher vor allem als jüdisch geprägt! Juden lebten in der Geschichte stets auf Abruf, waren immer nur geduldet, daher nirgends verwurzelt. Akademische Bildung und wirtschaftlicher Erfolg galt vielen als vielversprechender Weg, die verwehrte Anerkennung doch noch zu erreichen. Da die (christlichen) Nachbarn oftmals ihre schlimmsten Feinde waren, zogen sie die anonyme Großstadt der Enge des Dorfes vor. So wurden Juden zu Wegbereitern von Wissenschaft, Globalisierung und Kosmopolitismus. Genau das wurde ihnen dann ja auch von den Antisemiten im 19. und 20. Jahrhundert vorgeworfen.

Wie kommt es, dass eine Religion immer wieder im Zusammenhang mit dem moralischen Fortschritt auftaucht, wenn dieser doch gleichzeitig vor allem ein Fortschritt durch Säkularisierung ist? Die Antwort ist wohl, dass in keiner anderen religiösen Tradition Säkularismus, Atheismus und Humanismus so weit verbreitet waren und sind wie im Judentum. Das Judentum ist offensichtlich ein guter Nährboden für Wissenschaft, für Humanismus und Aufklärung. Die jüdische Religion ist offenbar von allen Religionen am besten geeignet, die für ihre eigene Marginalisierung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Und auch die Diskussion über die Beschneidung wird im Judentum nicht erst seit dem Kölner Urteil, sondern schon seit Jahrhunderten kontrovers geführt.

Nur leider gibt es auch noch einen anderen Aspekt.

Die Entrechtung und Verfolgung der Juden über Jahrhunderte, vor allem der Versuch ihrer vollständigen Vernichtung im Holocaust, haben dazu geführt, dass sich die jüdische Identität unter hohem Druck zu einem schweren Element verdichtet hat. Und so erklärt sich vielleicht, warum auch viele säkulare, atheistische und humanistische Juden an der Beschneidung als einem identitätsstiftenden Merkmal festhalten.

Aber nicht nur in Deutschland, sondern weltweit regt sich Widerstand gegen die Beschneidung, ob sie nun religiös oder anders motiviert ist. Und jüdische Gruppen sind ganz vorn mit dabei. Einer historischen Interpretation zufolge wurde die Beschneidung von den Juden in biblischen Zeiten als ein pars-pro-toto-Opfer eingeführt. Anstatt den Erstgeborenen zu opfern, ging man dazu über, nur ein Teil von ihm zu opfern. Auch so kann man den Abraham-Mythos interpretieren. So gesehen standen die Juden damals an der Spitze eines moralischen Fortschritts: der Abschaffung des Kindsopfers! Wer allerdings heute noch daran festhalten will, steht auf der falschen Seite der Geschichte.

Der deutsche Gesetzgeber hat sich von dem Kölner Beschneidungsurteil zu einer panischen Reaktion verleiten lassen. Er hat aus Angst und eingeschüchtert von einer lauten religiösen Lobby all deren Forderungen erfüllt. Aber es wäre gelacht, wenn die säkularen und humanistischen Strömungen innerhalb des Judentums ausgerechnet den eingeschüchterten deutschen Gesetzgeber bräuchten, um der Welt zu zeigen, wie flexibel, wie wandlungsfähig, wie moralisch sie tatsächlich sind.

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Harald Stücker

24 responses to “Säkulare Juden, empört Euch!”

  1. Harald Stücker says :

    Danke an Alan Posener für diesen großartigen Text:

    Danke Vater, dass ich nicht beschnitten wurde

    „Mein Vater jedenfalls entschied sich anders, und dafür bin ich ihm dankbar. […] Aber dem Gruppendruck wollte und konnte er sich nicht beugen, vor allem nicht auf Kosten seiner Kinder.“

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  2. Harald Stücker says :

    Danke an Jèrôme Segal für diese klaren Worte:

    „Als Jude sage ich, Beschneidung ist ein barbarischer Akt.“

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  3. Manfred says :

    Von der Körperverletzung mal ganz abgesehen:

    Wenn man sich auf die Religionsfreiheit beruft, dann muß man doch wohl auch die des Kindes (und späteren Erwachsenen) berücksichtigen !

    Hier wird durch die Beschneidung doch ein vorgeblicher Pakt mit einem fiktiven Wesen geschlossen, dessen Symbol ein Leben lang bleibt – auch wenn es später sinnentleert sein sollte – und wie auch immer der Junge sich später entscheidet.

    Wie würde der gleiche Gesetzgeber reagieren, wenn ich behaupte an den
    „Großen Grünen Greimel“ zu glauben, der von seinen Anhängern fordert das linke Ohrläppchen seiner Neugeborenen zu opfern ?
    Axch so – das Judentum hat doch eine ganz andere Tradition ? Auch das hat mal angefangen – nur durch die Zeit wird eine Ansicht nicht wahrer …

    Und was die von uns Deutschen angesichts unserer Vergangenheit besonders geforderte Sensibilität angeht:
    Eben !!! Gerade deshalb sollten wir den Schutz der Menschenrechte (und dazu gehören auch Neugeborene!) besonders ernst nehmen und uns dafür einsetzen !

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  4. Detlef Bosau says :

    Es ist mir völlig egal, og das Gesetz philosemitisch oder antisemitisch ist. Fakt ist: Religionen, die Kinder verstümmeln, haben in Deutschland nichts zu suchen.

    Wenn die Juden ihre Religion dahingehend ändern, daß sie die Verstümmelung unterlassen, gleiches gilt für die Muslime, dann mögen sie hier bleiben.

    Wenn nicht, dann nicht.

    Ich kann mir nicht 24 Stunden am Tag einreden, daß es „nur“ der Zentralrat der Juden in Deutschland ist, der hier eine Kinderfickerreligion verteidigt (mal nach „Metzitzah B’peh“ googlen) und der Rest steht schweigend daneben. Dazu bin ich 50 Jahre lang zu sehr in die Kollektivschuld genommen worden, nichts gegen Hitler getan zu haben, obwohl ich erst nach seinem Tod geboren wurde.

    Der de facto Staatsstreich von Dieter Graumann zur Causa Ulf Dunkel tut ein übriges.

    Mir reicht’s, auch physich.

    Wenn sich die Juden in Deutschland vom Zentralrat der Juden distanzieren, diese offensichtlich verfassunsfeindliche Einrichtung aufgelöst wird und sich Juden in Deutschland einfach, wie alle anderen Menschen auch, an Recht und Gesetz im Land halten – wir also nicht mehr von morgens bis abends das Geplärre „die Juden, die Juden, die Juden, die Juden, die Juden….“ haben und wir über die Juden genausoviel und genausowenig reden wie über den Rest der Religioten von Adventisten bis zu Zeugeh Jehovas, dann soll mir das ganze egal sein.

    Wenn das aber nicht geht, und ich den Rest meiner physischen Existenz damit fristen muß, mich zu entschuldigen, daß ich Deutscher bin und mir vom Zentralrat der Juden eine Schikane nach der anderen bieten lassen muß, sei es die Abpressung eines verfassungswidrigen Gesetzes vom Bundestag, sei es, wie mittlerweile passiert, willkürliche Strafanzeigen von Graumann, sei es die Selektion von Kandidatenlisten von demokratischen Parteien, damit auch nur koschere Kandidaten gewählt weden, die bereitwillig umsetzen, was der „Reichsführer Beschneidungsrepublik Koscheres Deutschland“ befiehlt, dann habe ich die Schnauze voll.

    Dann sehe ich für ein gemeinsames Leben von Deutschen und Juden in diesem Staat keine Basis mehr und dann wird einer von uns beiden gehen müssen.

    Ich werde in meinem eigenen Land als Straftäter geführt, weil ich es wage, kein Jude zu sein. Und ich werde den Eindruck nicht los, als möchte Graumann aus Auschwitz lernen und das ganze auf Ewigkeiten durch ein Rollenspiel „bewältigen“, wir Deutsche sind dabei die Leute in den gestreiften Schlafanzügen.

    Mir fehlen die Worte, mein Entsetzen in Worte zu kleiden. Ich fühle mich in derart unerträglicher Weise verachtet und gedemütigt, daß ich es nicht beschreiben kann.

    Ich habe nicht die Wahl zu entscheiden, ob ich in Deutschland mit Juden zusammenleben will oder nicht. Unter den gegenwärtigen Umständen KANN ich es nicht mehr.

    Detlef Bosau

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    • Harald Stücker says :

      Gerade die Querelen um Ulf Dunkel zeigen, dass der Begriff „Antisemitismus“ in dieser Debatte inflationär verwendet wird. Diese Inflation wird vor allem von orthodox-jüdischer Seite betrieben und schadet vor allem den Juden. Denn jetzt fehlt uns ein Begriff, um echten Antisemitismus zu kennzeichnen.

      Aus Ihrem Kommentar, Herr Bosau, tropft dieser echte Antisemitismus, eine üble Mischung aus Hass und Verfolgungswahn. Für viele Ihrer Worte fehlt mir das Verständnis. Der Absatz, in dem Sie von einem „Rollenspiel“ schreiben, ist, gelinde gesagt, geschmacklos.

      Ob Sie Deutscher sind, mit wem Sie in Deutschland zusammenleben wollen oder nicht, interessiert niemanden. Jeder Deutscher, ob nachgeboren oder nicht, der kein Problem mit seiner nationalen Identität hat, ist mir zutiefst suspekt.

      Ich habe Ihren Kommentar freigeschaltet, weil ich die Meinungsfreiheit für ein hohes Gut halte. Aber jetzt wissen wir Bescheid. Noch einen Kommentar von Ihnen mit ähnlichem Inhalt wird es auf diesem Blog nicht geben.

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      • abgott says :

        Lieber Harald,

        sehr gut geantwortet, exakt meine Meinung.

        Hier haben wir wohl einen echten Antisemiten vorliegen. Es ist wichtig, dass wir uns von solchen Leuten und solchem Gedankengut möglichst klar abgrenzen.

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      • Manfred says :

        „Jeder Deutscher, ob nachgeboren oder nicht, der kein Problem mit seiner nationalen Identität hat, ist mir zutiefst suspekt. “

        Können sie das mal bitte näher erläutern ?
        Wieso müsste ich ein Problem haben und was für eines bitte ?

        Deutschland/Grenzen sind ein künstliches Konstrukt. Ich bin hier geboren (zufällig!), habe aber keinerlei „Nationalstolz“ oder irgend etwas ähnlich Gelagertes. Für mich ist nur der einzelne Mensch interessant, nur den und sein Verhalten beurteile ich.

        Und ebenso wenig fühle ich mich für irgend etwas verantwortlich, was lange vor meiner Geburt passierte – nirgendwo ! Weder in Deutschland, noch bei den Kurden noch sonstwo.

        Und deshalb sehe ich auch eine Beschneidung ganz neutral als Körperverletzung ! UNABHÄNGIG davon von wem und warum sie durchgeführt wird !

        Wo müsste ich also ihrer Ansicht nach ein „Problem haben“ um ihnen nicht „suspekt“ zu sein. Ist das nicht auch eine pauschale Diskriminierung ?

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        • Harald Stücker says :

          Vielen Dank für Ihre Nachfrage, Manfred. Was ich geschrieben habe, versteht sich vielleicht wirklich nicht von selbst. Aber Ihre Ausführungen weisen darauf hin, dass auch Sie, wie wohl die überwiegende Mehrzahl der Deutschen, durchaus selbst ein Problem empfinden. Sie schreiben:

          Deutschland/Grenzen sind ein künstliches Konstrukt. Ich bin hier geboren (zufällig!), habe aber keinerlei “Nationalstolz” oder irgend etwas ähnlich Gelagertes. Für mich ist nur der einzelne Mensch interessant, nur den und sein Verhalten beurteile ich.

          Sie negieren damit kurzerhand Ihre nationale Identität. Auch das scheint mir für ein problematisches Verhältnis zu sprechen. Sie lehnen Verantwortung für das, was vor Ihrer Geburt geschehen ist, ab. Das ist eine verständliche Reaktion, allerdings eine sehr moderne. Die nationale Identität wurde früher – und wird heute noch andernorts – als selbstverständlich, und zumeist als positiv, empfunden. Auf die eigene Nationalität stolz zu sein, fühlt sich andernorts vielleicht völlig normal an, ein stolzer Deutscher zu sein, ist heute zumindest erklärungsbedürftig.

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          • Manfred says :

            Herr Stücker, selbstverständlich lehne ich die Verantwortung für Ereignisse ab, auf die ich keinerlei Einfluss hatte/habe ab !

            Und – spitzfindig betrachtet, aber evtl. diese Logik weiterspinnend: Bin ich für die Greueltaten an z. B. (beliebige andere Ethnien einsetzbar) Kurden (nur) deshalb nicht verantwortlich, weil da eine „gnädige“ (künstliche) Grenze besteht, die mein Geburtsland von anderen trennt ?

            Ich bin (zufällig) hier geboren und habe einen deutschen Ausweis. Das ist recht komfortabel und verschafft mir durchaus Vorteile. Aber wie kann ich auf (m)eine Nationalität stolz sein ? Ist das ein Verdienst ?
            Und ebensowenig habe ich Schuldgefühle in diesem Zusammenhang !

            Stolz sein kann ich auf eigene (!) Leistungen, sonst nichts.

            „Vaterland“ bereitet mir immer Unbehagen. „Fürs Vaterland“ (nicht nur das Deutsche) sind zu viele sinnlos gestorben, wurden zu viele andere Völker unterworfen (z. B. Kolonien).
            Krasses Beispiel „Falklandinseln“- am anderen Ende der Welt ! Aber von GB beansprucht und mit Waffengewalt „verteidigt“ …

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            • Manfred says :

              NACHTRAG !

              Um da nicht missverstanden zu werden: Ich sprach von meiner persönlchen (!) Verantwortung und Schuld, was nicht heisst dass ich die Geschehnisse in der Nazizeit verdrängen oder nicht sehen will.

              Aber hätten dann nicht GERADE WIR eine besondere Pflicht, Menschenrechte zu achten und Verstösse dagegen zu benennen ???

              Und die nicht medizinisch notwendige Beschneidung eines Babys ist ein solcher – und es ist völlig gleichgültig von welchem Volk und mit welcher Begründung verbrämt…

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              • Harald Stücker says :

                Ich stimme fast allem zu, was Sie schreiben. Dennoch noch einmal der Hinweis: Das ist nicht die entspannte Haltung, die bei den Bürgern der meisten anderen Nationen vorherrscht.

                Außerdem: Verantwortung muss nicht als Schuld verstanden werden. Wenn Sie ein umweltverseuchtes Gelände erben, dann sind Sie für die Sanierung verantwortlich. Jetzt können Sie privatrechtlich solch ein Erbe ausschlagen, aber als Staat geht das nicht. Staatsrechtlich gesehen ist die Bundesrepublik Rechtsnachfolger des Dritten Reichs. Wir haben die moralische Verantwortung geerbt, auch wenn die meisten Schuldigen längst tot sind. Eine Nation ist eine Entität, die Individuen und Generationen transzendiert. Wenn der Begriff überhaupt etwas bedeutet, dann verteilt sich auch die Verantwortung für die Taten Einzelner oder ganzer Generationen über diese Nation. Und der Begriff bedeutet ganz sicher etwas. Es mag sich um eine soziale Fiktion handeln, aber sie hat massive – überwiegend positive – Auswirkungen auf Ihr Leben. Für eine kleine Chance auf die Vorteile, die Sie genießen, auf das, was Sie „recht komfortabel“ nennen, riskieren sehr viele Menschen ihr Leben. Das gilt natürlich für mich genauso.

                Und dies noch: Ihr fehlender Nationalstolz macht sie mir sympathisch. Sie schreiben: „“Vaterland“ bereitet mir Unbehagen.“ Genau das meinte ich doch mit „Problem mit der nationalen Identität“! Andererseits: Vielleicht könnte man doch durchaus anerkennen, dass die Bundesrepublik im Vergleich zu anderen Nationen auf eine vorbildliche Weise mit ihrer Geschichte umgeht. Bei uns steht die Leugnung des von uns verübten Völkermords unter Strafe, in der Türkei die Behauptung, der Völkermord an den Armeniern sei ein Völkermord gewesen.

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                • Manfred says :

                  Na, jetzt stimmen wir überein :-)

                  Die Unterscheidung „Verantwortung“ zu „Schuld“ war mir wichtig.Dazu passt ja dann auch meine Anmerkung, „dass doch gerade wir in der Pflicht sind…“

                  Auch wenn es mir manchmal seeehr großes Unbehagen bereitet.
                  Zum Beispiel wenn ich daran denke dass die Verantwortung für unsere Fehlentscheidungen z. B. bezüglich Umweltschutz, für unsere gigantischen Schulden unseren noch nicht mal geborenen Kindern/Enkeln aufgebürdet wird.
                  Ohne das die überhaupt den Hauch einer Chance hatten daran mitzuwirken und somit völlig ohne jede Schuld sind.

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                • Manfred says :

                  Nachtrag (da dieser Thread ja nun ohnehin noch einmal wiederbelebt wurde):

                  Herr Stücker, das ist ja gerade die Tragik, dass man eben bei diesem Thema nicht mehr „in einer entspannten Haltung“ und sachlich diskutieren kann.
                  Siehe meinen Link im letzten Beitrag.

                  Ich verkenne keineswegs, dass das all das Elend von Deutschland über die Welt gebracht wurde, aber auch das bestand aus einzelnen Menschen. Von denen damals wohl die meisten dabei, sehr viele gleichgültig oder Mitläufer waren und eben auch etliche Widerstand leisteten.

                  Ich persönlich habe mich zum Beispiel in den 60er Jahren dem Wehrdienst verweigert, ich habe später meine sichere Stellung aufgegeben als ich die mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte weil sich die Rahmenbedingungen drastisch verändert hatten (was natürlich zu dieser Zeit beides keine dramatischen Folgen mehr hatte, aber das war mein persönliches Glück und nicht zwingend massgeblich für meine Entscheidung – ich hätte mich unter keinen Umständen zwingen lassen!). Wer sagt denn, dass ich damals nicht auch meinem Gewissen gefolgt wäre wenn ich da schon gelebt hätte ?

                  Insofern erlaube ich mir Menschenrechtsverletzungen – und das ist in meinen Augen eine Beschneidung wehrloser Kleinstkinder – auch als solche zu benennen. Und gerade der Hinweis auf „unsere“ historische Schuld“ sollte uns doch sogar besondere Verpflichtung dazu sein !

                  Und wenn das dann so dargestellt wird als sei das ein Angriff auf ein VOLK, eine ganze Religionsgemeinschaft, dann ist das einfach nur perfide …

                  Und Grundgesetz ist Grundgesetz – bei dessen Anwendung Ausnahmen für bestimmte Religionen oder Weltanschauungen zu machen unsäglich.

                  Wie schon geschrieben: Wer bestimmt eigentlich welche Religion „wertvoll“ genug dafür ist ?
                  Da bringe ich meinen fiktiven „Großen Grünen Greimel“ mal wieder ins Spiel …

                  Und zum „Leben dafür riskieren“:

                  Ich würde niemals bedingungslos (!) für ein Konstrukt wie einen Staat mein Leben riskieren. Sonst müssten sie auch die Mauerschützen, jeden Soldaten der für eine Diktatur tätig ist/war Absolution erteilen !

                  (Sehen Sie – da kommt dann meist wieder das Argument „Das war ja ein Verstoß gegen die Menschenrechte!“

                  Und deshalb leiste ich mir ein eigenes Gewissen ! Ich riskiere ausschliesslich für Dinge, die ich mit meinem (!) Gewissen vereinbaren kann mein Leben…

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  5. Leo Natal says :

    Der Kampf für genitale Selbstbestimmung auch von Jungen richtet sich nicht GEGEN etwas, wie es Herr Bosau tut, sondern FÜR ein Recht eines jeden Jungen, selbst über seinen Körper bestimmen zu können. Wir fordern, dass auch religiöse Praktiken sich neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu stellen haben und dass dies im Fall der Vorhautamputationen bei Kindern klar dafür spricht, diese nur noch im mündigen Einverständnis des Betroffenen zu erlauben. Das dieses Recht von religiösen Lobbys höchst aggressiv und unter Anwendung von Diffamierungen und Unwahrheiten attackiert wird, steht außer Zweifel – genausowenig wie die Tatsache, dass der deutsche Gesetzgeber in vorauseilendem Gehorsam diesen Lobbyvertretern gegenüber Grundrechte verletzt hat und Kinderrechte um Dekaden zurückgewarf.
    ABER: dies darf niemals dazu führen, Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit pauschal zu beleidigen. Wir fordern Sachlichkeit! Fremdenfeindlichen unsachlichen Parolen ist klar entgegenzusetzen: kulturelle Vielfalt ist ein hohes Gut und ist durch unser Grundgesetz geschützt.

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    • Peter Ran says :

      Der Artikel von Harald Stücker gefällt mir. Und -obwohl mir der Zentralrat der Juden manchmal mächtig auf den Sack geht, käme ich niemals auf die Idee, diesen exilieren zu wollen. Genausowenig käme ich auf die Idee, das Zentralkometee der deutschen Katholiken des Landes verweisen zu wollen. Außerdem, wo soll der jüdische Zentralrat denn hin. Etwas nach Palästina um dort den Konflikt weiter anzuheizen? Da streite ich lieber hier ausschließlich verbal mit dem jüdischen, katholischen und muslimischen Zentralrat.

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  6. Heiner Endemann says :

    @Admins, Moderatoren, redaktionell Verantwortliche:
    Bitte löschen Sie den unerträglich hasspredigenden Text von D.Bosau. Dieser vergiftet eine sachliche Diskussion in eine Richtung, die weder der Sache noch den Beteiligten gerecht wird.
    Nur vorsorglich: „Zensur“ ist, wenn von außen her in die Presse eingewirkt wird mit dem Ziel, unliebige Aussagen zu tilgen. „Redaktionelle Verantwortung“ ist, wenn man innerhalb des Pressemediums ausgewählt wird, was veröffentlicht wird.
    Vielen Dank im voraus – mit Löschung des Artikels mag dieser Kommentar ebenfalls gelöscht werden, oder editiert; ich stelle dies in Ihr Ermessen.

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  7. Raphaela Langenberg says :

    Der Artikel ist wieder mal sehr gut, Harald! – Ein kleines Problem habe ich nur mit deinem Kommentarsatz: „Jeder Deutscher, ob nachgeboren oder nicht, der kein Problem mit seiner nationalen Identität hat, ist mir zutiefst suspekt.“ – Darauf zitiere ich aus meinem heutigen Post einem Gartenforum (kraut-und-rosen):
    Vor noch nicht allzu langer Zeit gehörte ich auch zu denen, die dieses Land so schnell wie möglich auflösen wollten. Jede Art von „Doitschland“-Geschreie und Fahnengewedele ist mir immer noch sehr suspekt und gruselig…ABER: Durch die Zirkumzisions-Debatte ist mir (man lernt auch noch ü 50 dazu ;-)) erstmalig klargeworden, daß wir hier „eigentlich“ eine sehr gute Verfassung haben und daß wir irgendwo anfangen müssen, die sich daraus ergebenden Chancen wahrzunehmen (bzw. zu erhalten!). – Das geht nicht global, dafür sind die Voraussetzungen überall zu verschieden, deshalb geht es auch (noch?) nicht europaweit. – Anfangen kann man damit nur da, wo diese Verfassung (theoretisch noch) gilt: Nämlich HIER.

    Die Verfassung enthält das, was ich mit „Werten“ (meinetwegen kann man das auch „Leitkultur“ nennen, vielleicht wird sie´s ja mal…) meine: Allgemeine Menschenwürde, Gleichberechtigung, individuelle Menschenrechte für ALLE (Kinder sind auch Menschen!), Rede-, Presse-, Versammlungs-, Meinungsfreiheit, Sozialbindung des Eigentums, Rechtsstaatlichkeit u. v. m.
    Diese Werte sind für mich das „Dach“, unter dem alle, die hier leben, das sicher tun können und die Identität, die wir als „Staat“ (= wir alle!) haben.

    Diese potentielle „Wertegemeinschaft“ („potentiell“ weil viel zu wenige das so empfinden) ist für mich (und sollte es m. E. aufgrund des GG auch juristisch sein)
    eine Gesellschaft von Bürgern, die ALLE dieselben Rechte (und nach Möglichkeit auch dieselben Chancen) haben müssen. Ganz egal, welches Geschlecht, welches Alter, welche Hautfarbe, welchen Besitz und/oder Religion sie haben: ALLE sind gleichberechtigte Bürger und (das ist besonders wichtig) sind GLEICH VIEL WERT.

    Leider wird immer effektiver daran gearbeitet, diese Werte (und das GG gleich mit) in die Tonne zu treten zugunsten eines neuen Feudalismus. Das Prinzip „divide et impera“ (teile und herrsche) wird erfolgreich benutzt, um „Bio“-Deutsche (die´s genetisch gar nicht gibt) gegen „Ausländer“, ALG II Bezieher gegen die, die noch Jobs haben, Männer gegen Frauen und – europaweit – „Nord-“ gegen (angeblich parasitäre) „Südländer“ aufzuhetzen…

    Die Bürger, die sich nicht als solche empfinden, sondern nur noch als hilflose Schafe, machen dabei brav mit: Sie buckeln nach oben und treten nach unten, gucken sich nicht um, geben ihre Rechte freiwillig auf, weil sie die eingepaukten Lügen schon bis zur Halskrause verinnerlicht haben und nach erfolgreicher Explantation von Hoffnung und Selbstbewußtsein bei BLÖD-Zeitung und Verblödungs-TV vor der Realität flüchten…

    @ Detlef Bosau: „Gleiche Rechte“ und „Gleichwertigkeit für ALLE Bürger“ bedeutet auch: Natürlich nervt unbegründetes „Antisemitusmus“- und „Rassismus-“ Geschrei, aber auch Herr Graumann ist ein Mitbürger: Wir ZZ-Gegner müssen u. a. seine Statements aushalten und er unsere. Schade, daß die falsche Vorstellung, es gäbe „die“ (womöglich auch noch „Bio“-) Deutschen oder „die“ Juden immer noch so verbreitet ist. – Es gibt sie NICHT sondern nur Individuen. Faschismus beginnt da, wo Menschen nur noch als Mitglieder verschiedener („feindlicher“) Gruppen gesehen werden und nicht mehr als Individuen. Genau das, JEDEM Menschen und Menschenkind seine individuellen Rechte und seine Menschenwürde zu erhalten ist das Anliegen der großen Mehrzahl der ZZ-Gegner. Jeder Versuch, alte oder neue Lager zu konstruieren, schadet diesem Anliegen und dadurch den Kindern. Vielleicht denken Sie darüber nochmal nach, bevor sie wen auch immer unseres GEMEINSAMEN Landes verweisen wollen?

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    • Manfred says :

      Zitat: „Schade, daß die falsche Vorstellung, es gäbe “die” (womöglich auch noch “Bio”-) Deutschen oder “die” Juden immer noch so verbreitet ist. – Es gibt sie NICHT sondern nur Individuen. Faschismus beginnt da, wo Menschen nur noch als Mitglieder verschiedener (“feindlicher”) Gruppen gesehen werden und nicht mehr als Individuen…“

      Genau so !!!
      Deswegen habe ich auch Probleme mit „Nationalität“ und „Vaterland“
      Und deswegen kotzt es mich auch an, wenn die Benennung einer Körperverletzung und die Forderung nach deren Verbot gleich eine ganze Gruppe reflexhaft als vermeintlich Diskriminierte aufschreien lässt !

      Wenn in der Zeitung steht: „Der 43-jährige Kraftfahrer Günter S. hat die Sparkasse am Goetheplatz überfallen fühlen sich doch auch nicht alle 43-jährigen Kraftfahrer als Angehörige dieser Gruppe diskriminiert !

      Und würde ich als eines der betroffenen ehemaligen misshandelten Heimkinder jedesmal „Diskriminierung“ schreien wenn mir irgend eine Äusserung der Kirche nicht passt – man würde mich kaum ernst nehmen…

      Und solche Menschen

      http://fudder.de/artikel/2013/12/19/nightlife-guru-cafe-judenhass-mit-henryk-m-broder-im-josfritzcafe/

      sind wirklich Werbung für ihre „Gruppe“. Oder etwa nicht ?

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  8. Peter Ran says :

    @Raphaela mit dem Begriffen Volks, Rasse, Nation habe ich ein generelles Problem, nichtg nur weil ich Deutscher bin. Sind das nicht Begriffe, die im historischen Prozess der letzten 200 Jahres erst entstanden sind? Trotzdem wird mit dieser Begriffsbildung die Geschichte inzterpretiert- also auch die Zeiten, als diese Begriffe den Leuten völlig unbekannt waren. Das muß zu Fehlschlüssen führen. In diesem Zusaammenhang hat mich das Buch eines klugen Juden sehr geholfen:

    http://www.amazon.de/Die-Erfindung-j%C3%BCdischen-Volkes-Gr%C3%BCndungsmythos/dp/3548610331/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1357210618&sr=8-1

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  9. Verfassungsbeschwerde Beschneidung says :

    Verfassungsbeschwerde gegen § 1631d BGB
    27. Dezember 2013

    Postalisch sowie per Fax
    an das
    Bundesverfassungsgericht
    Karlsruhe

    Beschwerde gegen das Bundesgesetz über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes

    Am 12. Dezember 2012 hatte die Bundesregierung den Gesetzentwurf über den “Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes” (17/11295) in dritter Beratung verabschiedet. Seit dem Inkrafttreten am 28.12.2012 gilt nach § 1631 d BGB …

    Die Beschwerdeführer legen daher gegen dieses Gesetz Beschwerde ein und beantragen durch eine einstweilige Anordnung nach § 32 Abs. 1 BVerfGG diese Vorschrift sofort außer Kraft zu setzen, um alle medizinisch nicht erforderlichen Beschneidungen, insbesondere Rituale wie Metzitzah B’Peh, pria und Praktiken wie im folgenden Link beschrieben, die sicherlich mit einer Zirkumzision lege artis nicht zu vereinbaren sind, trotzdem aber durchgeführt werden, zu verbieten bis das hohe Gericht über die Verfassungsbeschwerde entschieden hat.

    Die Beschwerdeführer beantragen zudem, die nicht medizinisch indizierte MGM an nicht einwilligungs- und urteilsfähigen Jungen auf die Liste der Auslandsstraftaten zu setzen, um sowohl Beschneidungstourismus zu verhindern als auch die gegebenenfalls erforderliche Strafverfolgung ortsunabhängig zu gewährleisten.

    http://eifelginster.wordpress.com/2013/12/28/364/

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  10. Peter says :

    „Die sind weltweit in der Minderheit, sogar in Israel bringen sie es auf gerade mal 17%.“

    Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2009, auf die Wikipedia verweist, bezeichnen sich 15 % der jüdischen Israelis als orthodoxe Juden, und 7 % als ultra-orthodoxe Juden (Charedim). Das sind mehr als 17 %.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Religionen

    Im Übrigen wird die Beschneidung keineswegs ausschließlich von orthodoxen Juden praktiziert, sondern auch von vielen nicht-orthodoxen.

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