Tag Archive | Homosexualität

Die hässliche Fratze der Emanzipation


Ein Shitstorm hat auch seine positive Seite. Da politisch korrekte Gülle meist in Richtung Originalität, Kreativität und Intelligenz geworfen wird, fliegt sie oft genug auf Leute, die zu lesen wirklich lohnt.  Weiterlesen…

Küssen aus Protest


Ein Kuss, obwohl eigentlich ein intimer privater Akt, kann ein politisches Statement sein. Eine demonstrative Provokation gegen rigide religiöse Moralvorstellungen und für Gleichberechtigung und Emanzipation. In letzter Zeit häufen sich solche Küsse aus Protest.

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Eminenzen und Exzellenzen: Eine schwule Bittschrift


Mit ungläubigem Staunen habe ich den offenen Brief des schwulen Bruno Gmünder Verlags an die Deutsche Bischofskonferenz gelesen: Weiterlesen…

Vatikan fordert sein Menschenrecht auf Diskriminierung


UN-Menschenrechtsrat Genf

Ein kleines Meisterstück in Rhetorik hat der Erzbischof Silvano M. Tomasi abgeliefert, seines Zeichens Ständiger Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf. Es geht in der 16. Sitzung des Menschenrechtsrats – Allgemeine Aussprache Genf, am 22. März 2011, um „sexuelle Orientierung“. Weiterlesen…

Katholiken aus der Retorte


Stell Dir vor, Du bist der geistige Vater von 4 Millionen Menschen, von Menschen, die ohne Deine Hilfe niemals hätten existieren können. Allein Deinem Genie, Deinem Mut, Deinem Fleiß, Deinem Erfindungsgeist, Deinem Beharrungsvermögen verdanken diese Menschen ihr Leben. Und ihre Zahl nimmt weiter zu. Denn nicht nur werden immer mehr Menschen auf die Weise gezeugt, die Du entwickelt hast und die für diese Menschen die einzig mögliche Weise ist, zur Welt zu kommen. Auch alle Kinder und Kindeskinder, alle Nachfahren dieser Kinder werden Dir ihr Leben verdanken, Dir allein. In wenigen Jahrzehnten wirst Du eine Nachkommenschaft haben, die der Bevölkerung eines mittleren Staates entspricht. Wer das Leben liebt und wertschätzt, müsste Dich nach allen Maßstäben, die er vernünftigerweise anlegen könnte, als moralischen Helden ohne Beispiel ehren. Tatsächlich bist Du für Deine Verdienste schon 2010 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet worden. Das Verfahren, das Du maßgeblich entwickelt hast, ist die „In-vitro-Fertilisation“, die künstliche Befruchtung. Dein Name ist Robert Edwards. Weiterlesen…

Menschenrechte auf orthodox


Auch die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) hat Probleme mit den Menschenrechten. (Aktuell eine dazu sehr passende Meldung bei Kath.net; via Brightsblog.) Im Rahmen eines ökumenischen Schlagabtauschs mit Evangelischen Kirchen sprechen die Autoren hier von der „Ambivalenz der Menschenrechte“. (Ökumenischer Dialog. Der geht im Übrigen etwa so: „Wollen wir zusammen Abend essen?“ „Ne Du, heute können wir leider nicht.“ „Schade. Na macht nix, sagt einfach einen Termin, an dem Ihr könnt.“ „Äh, ja, schaun wir mal schnell in den Kirchenkalender … Ah, ja, jetzt hab ich was: Wie wär’s mit Niemals?! Würde Niemals bei Euch passen?!“)

Ambivalenz der Menschenrechte? Das klingt zwar nicht ganz so martialisch wie die katholische Kriegserklärung, über die ich kürzlich schrieb, aber es geht in dieselbe Richtung. Der Text salbadert mit den üblichen theologischen Phrasen von Gnade Gottes, Sündhaftigkeit und Würde durch Gottesebenbildlichkeit und ist im Ganzen eher unleserlich für theologisch Uninteressierte wie mich, aber er enthält einige rhetorische Fragen zu eben dieser „Ambivalenz der Menschenrechte“. Rhetorisch sind sie, weil die ROK-Autoren keinen Zweifel daran lassen, welcher Antwort sie zuneigen. Man könnte diese Fragen aber auch ernsthaft diskutieren, und das soll im Folgenden ansatzweise geschehen. Nach jeder Frage der ROK-Autoren füge ich zunächst eine Grafik ein. Scrollen Sie nicht zu schnell runter, dann können Sie die Fragen wie in einem Quiz zunächst selbst beantworten:

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Krieg den Menschenrechten


Der Text, um den es in diesem Posting geht, erschien mir wundersamerweise als Dokument vom Oktober 2007 aus den Tiefen Facebooks, und belegt auf kaum zu überbietende Art und Weise die These, dass sich die Religion, hier namentlich der Katholizismus, mit der Moderne und insbesondere mit dem ethischen Ausdruck der Moderne, den Menschenrechten, nicht verträgt. Der Artikel von „Herzog von Oldenburg“ findet starke Worte und atmet den Geist des Antimodernisteneids. Mag sein, dass er satirisch gemeint war (ich glaube es nicht), aber mit der Übernahme durch die garantiert satirefreie Website Kath.net hat dieser Standpunkt die höheren Weihen erhalten.

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