Beschneidung: Evidenz ohne Ethik


Mit einem „evidenzbasierten Blick auf die Beschneidungsdebatte“ will Hendrik Pekárek die Risiken und Vorteile der Zwangsbeschneidung Neugeborener unvoreingenommen bewerten. Den zentralen Aspekt jedoch leugnet er: Es ist keine medizinische, sondern eine ethische Frage. Weiterlesen

Schau in meine Wunde


Der Kinderkanal von ARD und ZDF, KiKa, kündigt für Sonntag, den 19.1.2014, in der Reihe „Schau in meine Welt“ eine Sendung über ein muslimisches Beschneidungsfest an. Dagegen regt sich Protest. Im Folgenden dokumentiere ich den offenen Brief des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. Weiterlesen

Der Preis der Vorhaut


In einem historisch einmaligen Urteil hat ein rabbinisches Gericht in Israel eine Mutter dazu verurteilt, ihren Sohn beschneiden zu lassen oder aber für jeden Tag, den ihr Sohn seine Vorhaut behält, 140 US-Dollar Strafe zu zahlen. Weiterlesen

Das obszöne Tagebuch der Anne Frank


„Das Tagebuch der Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.“ So steht es auf dem Buchrücken meiner einfachen Taschenbuchausgabe. Jetzt wurde bekannt, dass eine besorgte Mutter in den USA Anne Franks Werk „pornografisch“ findet.  Weiterlesen

Eine kulturelle Revolution braucht kein Gesetz


Der deutsche Gesetzgeber wird die Beschneidung legalisieren. Damit ist die Amputation der männlichen Vorhaut die einzige Form physischer Gewalt gegen Kinder, die im 21. Jahrhundert in Deutschland ausdrücklich zugelassen wird. Die Debatte wird das Gesetz allerdings nicht beenden, denn es stellt sich gegen einen mächtigen Menschheitstrend, gegen den es aber letzten Endes machtlos ist. Weiterlesen

Beschneidung im Hinterhof: Legalize it?!


Wenn die Beschneidung verboten wird, dann schlägt die Stunde der Barbiere und Metzgergesellen. Denn wenn die Eltern in die Illegalität getrieben werden, bleibt ihnen keine Wahl. Dann müssen sie ihre Kinder den ungewaschenen Händen dubioser Gestalten im Hinterhof ausliefern. Dort kann von angemessener Betäubung oder Hygiene keine Rede sein. Wenn wir das nicht wollen, dann müssen wir der Legalisierung zustimmen. So lautet das Hinterhof-Argument. Weiterlesen

Säkulare Juden, empört Euch!


Das geplante Beschneidungsgesetz ist ein Sondergesetz für Juden. Zwar entspringt es keiner antisemitischen, sondern einer philosemitischen Intention. Trotzdem grenzt es jüdische Bürger aus und stellt eine enorme Beleidigung für sie dar. Vor allem sie selbst sollten sich daher dagegen empören. Weiterlesen

Sollten wir Kinder wie Menschen behandeln?


Wie bitte? Welch eine absurde Frage, wird wahrscheinlich Ihre erste Reaktion sein. Natürlich sollten wir das! Auf jeden Fall sollten wir sie ebenso gut schützen wie Erwachsene, wenn nicht sogar besser. Tatsächlich schützen wir allerdings erwachsene Menschen besser als Kinder.
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Bleibt bei der eigenen Sache!


Dieser Artikel ist zuerst auf der Seite der Zeitschrift diesseits erschienen. Er ist eine Antwort auf den Kommentar von Sigrun Stoellger und Holger Fehmel, Die Beschneidungsdebatte – Eine Kritik in eigener Sache, in dem sie die Beschneidungsgegner zu einem gemäßigten Ton und zu mehr Besonnenheit aufgerufen haben.  Weiterlesen

Der absolute Nullpunkt der Ultra-Orthodoxie


Viele empören sich, wenn der Mohel zum Abschluss einer jüdisch-orthodoxen Beschneidung das Blut vom Penis saugt. Das Ritual Metzitzah B’peh kommt inzwischen sogar in Israel unter Druck. Es ist allerdings Bestandteil des orthodoxen Beschneidungsrituals. Die Tatsache, dass es von den allermeisten Juden abgelehnt und nur noch von sogenannten „ultra-orthodoxen“ Juden praktiziert wird, ist der Beweis dafür, dass sich auch religiöse Rituale wandeln können.  Weiterlesen