Tag Archive | Meinungsfreiheit

Zu heilig für Witze?


Heute erschien die Karikataz, die Ausgabe der taz zum ersten Jahrestag des islamfaschistischen Terroranschlags auf Charlie Hebdo. Darin auch ein Kommentar von Daniel Bax, in dem er sich ein Argument zu eigen macht, das mir immer schon schief und moralisch fragwürdig erschien: Was den Muslimen ihr Mohammed, sei uns der Holocaust. Weiterlesen…

Eminenzen und Exzellenzen: Eine schwule Bittschrift


Mit ungläubigem Staunen habe ich den offenen Brief des schwulen Bruno Gmünder Verlags an die Deutsche Bischofskonferenz gelesen: Weiterlesen…

Auf die Straße, Muslime!


Muslime demonstrieren gegen religiösen Wahnsinn! Gegen Terror und Gewalt! Was eigentlich die Schlagzeile des Jahres sein sollte, kommt in unseren Medien kaum vor. Dieser Artikel zeigt daher einige Bilder von der Demonstration in Bengasi nach dem Anschlag auf die US-Botschaft, weil diese Menschen Öffentlichkeit verdienen. Warum berichten so wenige Mainstream-Medien von diesen Protesten? Und warum demonstrieren nicht auch Muslime in Deutschland und Europa gegen den Terror im Namen ihrer Religion?  Weiterlesen…

Arabische Stimmen der Vernunft


Natürlich gibt es sie. Aber man hört sie selten. Das liegt vor allem daran, dass Menschen wie diese Helden ihr Leben riskieren, wenn sie sich frei äußern. (Erinnern wir uns an ein Beispiel dafür, was im Gegensatz dazu alles im islamisch dominierten Kulturkreis frei geäußert werden darf. ) Weiterlesen…

Schweigen wir überall von „Schweigegeld“!


Ein Kapitän schreibt ins Logbuch: „Der Maat war heute wieder betrunken.“ Der Maat liest das und ärgert sich. Er schreibt auch ins Logbuch: „Der Kapitän war heute nüchtern.“

Diese kleine Geschichte ist ein Standardbeispiel aus der Sprachwissenschaft und zeigt, dass auch die Wahrheit eine Waffe sein kann. Weiterlesen…

Menschenrechte auf orthodox


Auch die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) hat Probleme mit den Menschenrechten. (Aktuell eine dazu sehr passende Meldung bei Kath.net; via Brightsblog.) Im Rahmen eines ökumenischen Schlagabtauschs mit Evangelischen Kirchen sprechen die Autoren hier von der „Ambivalenz der Menschenrechte“. (Ökumenischer Dialog. Der geht im Übrigen etwa so: „Wollen wir zusammen Abend essen?“ „Ne Du, heute können wir leider nicht.“ „Schade. Na macht nix, sagt einfach einen Termin, an dem Ihr könnt.“ „Äh, ja, schaun wir mal schnell in den Kirchenkalender … Ah, ja, jetzt hab ich was: Wie wär’s mit Niemals?! Würde Niemals bei Euch passen?!“)

Ambivalenz der Menschenrechte? Das klingt zwar nicht ganz so martialisch wie die katholische Kriegserklärung, über die ich kürzlich schrieb, aber es geht in dieselbe Richtung. Der Text salbadert mit den üblichen theologischen Phrasen von Gnade Gottes, Sündhaftigkeit und Würde durch Gottesebenbildlichkeit und ist im Ganzen eher unleserlich für theologisch Uninteressierte wie mich, aber er enthält einige rhetorische Fragen zu eben dieser „Ambivalenz der Menschenrechte“. Rhetorisch sind sie, weil die ROK-Autoren keinen Zweifel daran lassen, welcher Antwort sie zuneigen. Man könnte diese Fragen aber auch ernsthaft diskutieren, und das soll im Folgenden ansatzweise geschehen. Nach jeder Frage der ROK-Autoren füge ich zunächst eine Grafik ein. Scrollen Sie nicht zu schnell runter, dann können Sie die Fragen wie in einem Quiz zunächst selbst beantworten:

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Giordano Bruno Stiftung


Ein schon zwei Jahre altes Porträt der Giordano Bruno Stiftung von Ricarda Hinz.

Es ist wohltuend und tröstlich, so viele sympathische Leute mit grundvernüftigen Ansichten zusammen zu sehen. Die meisten dieser Statements sind nicht originell, sondern fassen prägnant Selbstverständliches zusammen. Aber sie stehen in deutlicher Diskrepanz zu unserer Mainstream-Kultur, die gerade anscheinend in die entgegengesetzte Richtung driftet. Die Mikrofone stehen für jeden bereit, der religiöse Gewissheiten feilzubieten hat. Die Bestsellertische biegen sich unter Vampirschmonzetten, Meditationsanleitungen, Wallfahrtsberichten und Esoterik-Fibeln. Auf den Boulevard-Kanälen werden Geister angerufen und Löffel verbogen. In den Talkshows sitzen inzwischen neben den üblichen unvermeidlichen Prälaten auch pausbäckige Islam-Konvertiten, die offensiv ihre Scharia-Fantasien predigen, ohne dass ihnen jemand gebührend über den Mund fahren würde.

Gäbe es diese Giordano Bruno Stiftung noch nicht, so müsste man sie schleunigst gründen.

Vatikan kann auch liberal


Und da heißt es immer, der Vatikan sei nicht liberal. Er setze zu sehr auf Verbote. Nein, je weiter nach rechts wir schauen, und wenn wir gute Teleskope benutzen, weil es so weit draußen ist, da sehen wir, wie liberal der Vatikan tatsächlich sein kann:
Der Vatikan ist gegen ein Verbot der Holocaust-Leugnung.
Da haben sie ausnahmsweise mal Recht. Weiterlesen…

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